Neue Mailadresse

Wir haben eine neue Mailadresse:
femref-bielefeld (at) posteo.de

Impro-Theater: Care-Arbeit und Ziviler Ungehorsam: Who cares? (Workshop)

Wäsche waschen, putzen, Menschen pflegen, Sorgearbeit, Kochen, Klo putzen, Kindererziehung … Kurz: Care-Arbeit.
Bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit erfährt in unserer Gesellschaft wenig Anerkennung, oft Abwertung und ist doch sehr wichtig für das Zusammenleben.
Care-Tätigkeiten werden meistens von Frauen und Queers verrichtet. Männer greifen nur selten zum Putzlappen und Co. Aber warum ist das so? Warum wird Care-Arbeit so schlecht bezahlt? Und was hat das ganze mit dem Patriarchat zu tun?

In dem Workshop wollen wir uns genau mit diesen Fragen beschäftigen. Dafür wollen wir uns in dem ersteil Teil mit der Theorie zur Care-Arbeit und Reproduktionsarbeit beschäftigen. Keine Angst, du brauchst kein Vorwissen! In dem zweiten Teil wollen wir uns mit Hilfe des Impro-Theaters auf humorvolle Weise mit Widerstandsformen beschäftigen und bestehende Strukturen auf die Schippe nehmen. Wir wollen uns damit beschäftigen, wie ein gutes Leben für alle aussehen kann.

Fragen als Inspiraton: Welche Themen bewegen euch im Bezug auf eurer alltäglichen Leben? Welche Rolle spielen Care-Tätigkeiten für dich? Wie sieht Protest für dich aus? Wie kann Care-Arbeit sichtbarer werden? Wie sieht ein respektvoller Umgang mit Care-Arbeit aus? Geht es nur um ein Stück vom Kuchen oder die ganze Bäckerei? Kurz: Was hat das ganze mit Kapitalismus zu tun?

Anmeldung: femref-bielefed@posteo.de
FLTI* onyl
Ort geben wir euch bei Anmeldung bekannt

Wann? 07.03.2019

Rapworkshop mit ALDE

Du wolltest schon immer mal rappen, weißt aber nicht wie? Du denkst Rap und Feminismus passen nicht zusammen?
Du hast bereits ein paar Skills und möchtest diese weiter ausbauen?
In diesem Workshop möchte ich vermitteln, dass mensch Feminismus auch Rappen kann. Außerdem will ich euch ein Skills näher bringen und euch einen Raum zum Ausprobieren und Fragen bieten.
Ich bin ALDE, rappe vor allem über Körperbehaarung und Rassismus.

Wann? 19.02.2019, ab 18 Uhr
Anmeldung unter: femref-bielefeld@posteo.de

Gedenkstättenfahrt zum 74. Jahrestag der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück

Vom 12. April bis zum 14. April 2019 findet die Befreiungsfeier des Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück statt.

Anmeldung zur Gedenkstättenfahrt unter: femref-bielefeld@posteo.de

Kaffee Klatsch im FemRef*

Wir laden Euch herzlich ein, zu Kaffee, Kuchen, zum gemütlichen Beisammensein, zum Quatschen und Diskutieren, zum Kennenlernen, Austauschen, Vernetzen und Rumlungern!
Kommt am Dienstag den 29. Januar ab 16Uhr ins FemRef
(auf der AStA-Galerie).
Wir, das feministische Referat, arbeiten zu unterschiedlichen feministischen und frauenpolitischen Themen. Darunter verstehen wir unter anderem die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen, die Bewusstwerdung darüber und die eigene Verortung darin, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung, Antisexismus, Antifaschismus, Antirassismus, Antiklassismus, Homophobie. Außerdem beschäftigen wir uns mit emanzipatorischen internationalen Bewegungen und kämpfen, NS-Gedenken und feministischen Positionen in Kunst und Kultur.
Wir freuen uns auf Euch!

Queerfeministisches Sommerfest im AJZ – was ist das eigentlich?

Was ist das queerfeministische Sommerfest?
Dieses Jahr findet zum dritten Mal in Folge das queerfeministische Sommerfest im AJZ statt. Wie schon in den letzten Jahren ist unser Hauptanliegen einen Raum zu schaffen, der ein Gegengewicht zum Alltag bildet und auch dieses Mal wünschen wir uns wieder so eine gemütliche Blubberblase / Freiraum / Space. Wir wollen einen Tag lang einen Raum schaffen, um sich in Ruhe ausprobieren zu können und sich positiv zu erleben, sei es in praktischen Sachen, wie in verschiedenen Workshops, kreativen Ergüssen, die im Zine-Raum gut aufgehoben sind, oder dem Betreten von neuen Gedankenpfaden. Dieses Jahr ist neu, dass das Sommerfest komplett drogenfrei sein soll. Wir werden keinen Alkohol ausschenken und bitten alle diesen Wunsch zu respektieren und auch nicht bereits alkoholisiert o.ä. zum Fest zu kommen. Zum Rauchen bieten wir einen abgegrenzten Bereich an.

Wen laden wir ein?
Eingeladen sind – mit der Ausnahme von Cis-Männern1 – alle Personen, die sich mit einem queerfeministischen Freiraum identifizieren und dort wohl fühlen. Das können zum Beispiel Frauen*, Lesben, Trans*- oder Inter*-Personen, Non-Binary, Queers, etc. sein. Ob das queerfeministische Sommerfest für dich der richtige Raum ist, entscheidest du letztlich selbst, eingeladen sind also alle außer cis-Männern, wir wünschen uns, dass das respektiert wird. Das heißt auch, das Geschlecht von anderen unabhängig von ihrem Äußeren zu respektieren. Kinder sind herzlich willkommen.

1Cis-Männer sind Personen, denen bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen wurde und die sich heute diesem auch zugehörig fühlen.“

Seebrücken Bastelaktion am 20.7

Zur Vorbereitung der Seebrücken-Demo am folgenden Tag laden wir am 20.7 um 16 Uhr zur Bastelaktion auf dem Siegfriedplatz ein.
Kommt vorbei und helft uns die Stadt mit organgenen Transpis und Plakaten zu füllen !

Kein Bock auf Sexismus! Kein Bock auf Cro!

Nächsten Donnerstag findet das Campus-Festival statt. Dort wird Cro als Headliner auftreten. Das finden wir problematisch. Denn Cros Texte sind sexistisch und von Gewaltphantasien geprägt. Das ist jetzt nicht neu im Rap oder anderen Genres der Musikwelt. Wir erinnern uns an die Diskussionen um die Straßenbande 187 auf dem AStA Campus-Festival Paderborn oder Kollegah und Farid Bang beim Echo. Und damit nennen wir nur einige aktuelle Beispiele. Das Problem sind unserer Meinung nach aber nicht nur die Künstler*innen selber. Denn die werden eingeladen, weil sie von ihren Fans gehört und gesehen werden wollen. Denn trotz, oder gerade, wegen ihrer frauenverachtenden, transfeindlichen, homophoben und antisemitischen Texte sind sie fame. Die Platten von Leuten wie Cro verkaufen sich massenhaft. Sexismus kommt in der Gesellschaft gut an und verkauft sich gut. Vertiefte Diskussionen über Sexismus werden kaum geführt und wenn, dann anhand einiger weniger Textbeispiele. Das dahinter liegende Gesellschafts- und Geschlechterbild wird kaum gesehen, denn dies würde eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Verhältnissen, wie Sexismus, voraussetzen. Solange solche Diskussionen nicht stattfinden, werden Künstler wie Cro, Kollegah oder die Straßenbande 187 auch weiterhin Platten verkaufen und auf Festivals auftreten!
Wir haben keine Lust Cro eine Bühne zu geben, auf der er seinen Sexismus und seine Gewaltphantasien zum Besten geben kann.

Im Folgenden wollen wir genauer auf die Inhalte von Cro eingehen und erklären, was wir daran
kritisieren. (Inhaltswarnung: Sexismus, Gewalt, Transfeindlichkeit)

Cro gilt als eher „softer“ Rapper und als Gegenpol zu Aggro Berlin und Co. Seine Lieder dudeln eher fröhlich vor sich hin, die Melodie geht ins Ohr, vermittelt Freude und Spaß. Seine Texte handeln viel von heterosexuellen Beziehungen. So begehrt er in vielen seiner Songs Frauen (oder wie er sagen würde „Chicks“) die stets keinen Namen haben, was seine grenzenlose Objektisierung natürlich begünstigt. Frauen werden zum „Fick“– Objekt und dienen der eigenen Befriedigung. In Interviews beschreibt er Frauen als langweilig (1), sich selbst als Jäger und Frauen als Reh (2) und er ist der Meinung, dass Mädchen nicht rappen können (3).

Berühmt wurde er mit ‚Easy‘. Da singt Cro wie er von Frauen gestresst ist und lieber erstmal chillen will. Frauen stressen ihn, wenn sie schwanger werde oder heiraten wollen. Dafür hat er auch schon
eine Lösung parat – erschießen:

„Doch wenn Sie plötzlich so‘n kleines Ding zeigt, du eigentlich schon weißt
Der zweite Strich heißt, es ist aus und vorbei, bleib easy, ea-, ea-; ea-, ea-
Yeah, und wenn sie heiraten will und nach drei Tagen chill‘n
Schon dein ganzes Haus und deinen Leihwagen will, erschieß sie“ (4)

Erschießen ist Cros Antwort auf unterschiedliche und sehr klischeehafte Beziehungsvorstellungen. Er fügt dann noch hinzu, dass er sich das natürlich nicht trauen würde. Die Idee eine Frau zu
erschießen, scheint ihm aber gut zu gefallen.

An einer anderen Stelle singt er davon, dass er Frauen besitzen will („und ich glaub, ich fänd’s cool, wenn du mir gehörst“ aus ‚Traum‘) (5). Damit reiht er sich in ein patriarchales Bild ein: Männer
besitzen Frauen. Mit Gleichberechtigung hat das wenig zu tun! In ‚Bad Chick‘ beschwert sich Cro darüber, dass eine Frau ihn besitzen will (6). In ‚Traum‘ will er genau das und bei ihm, als Mann, ist das natürlich völlig in Ordnung.

In einem Feature mit den Orsons ‚Horst und Monika‘ singen sie zusammen über eine Trans*Person und dies tun sie transfeindlich. „Er hatte genug von sei‘m Hodensack, Taschenbillard, immer dasgleiche, Also hat Horst gedacht schneid‘ ich ihn einfach ab Trete aus, werde links, dann nenn‘ ich mich Monika, Weg mit den Nazis, Her mit der Scheide“ (7).

In ‚Einmal um die Welt‘ inszeniert er sich als reicher Kerl, der einer Frau alles kaufen kann und das sind – natürlich – vor allem Schuhe (8). Damit bedient sich Cro zum wiederholten Male klischeehaften Geschlechterrollen.

Aber auch sein aktuelles Album finden wir problematisch. Es geht um Frauen, Sex, Geld und Ansehen. Ins Auge sticht da vor allem Cros Frauenbild, dass sich in zahlreichen alten und neuen Songs wiederspiegelt. Mit diesem Bild der Frau steht er nicht alleine da. Derartige Bilder finden gesellschaftlich leider immernoch massenschaft Anschluss. Cros Texte sind von Sex mit Frauen geprägt, dabei werden Frauen zum konsumierbaren Objekt (z.B. Paperdream oder Fake you). Das wird vor allem im Song ‚no.105′ deutlich. In diesem versucht Cro sich und seine Begierden zu ergründen. Er versucht sich „die perfekte Frau“ zu basteln so dass er über Körper und Geist bestimmen und verfügen kann.

„Es ist hier zu hot, ich bin irgendwo dort
Zwischen Apfel, Birne, Pfirsich, modellier‘ ‚n Po
Ich zieh‘ aus einem Schwung ihre Hüfte
Linke Backe, rechte Backe, rund wie die Brüste
Check die Liste, welche Teile ich noch brauch‘
Scribbel‘ mir ’ne Skizze, übertreiben ist erlaubt“ (9)

Dabei geht er unheimlich oberflächlich vor und schafft sich sein Idealbild einer Frau. Wenn Cro über Liebe singt erscheint das wie eine Suche nach Perfektion und Vollkommenheit. Vollkommen soll dabei vor allem seine Partnerin sein. Er selbst muss bei dieser Suche allerdings nie Kompromisse eingehen oder sich auf seine Partnerin einlassen.

So soft Cro auch daher kommen mag, seine Texte und seine Inhalte nerven uns seit seiner ersten Single: Wir haben keinen Bock auf Sexismus, in gemachte Geschlechterrollen gedrängt oder zu Sexobjekten degradiert zu werden!
Deswegen hoffen wir Rapper wie Cro ein letztes Mal auf dem Campus Festival gesehen zu haben!

Für die Freiheit, für das Leben!

Gez.
Fem*Ref und AStA Gleichstellungsreferat der Uni Bielefeld
Quellen:
(1)https://www.mix1.de/news/cro-deutsche-maedchen-sind-langweilig/
(2)https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/rapper-cro-ueber-frauen-und-mehr-warum-cro-die-schule-
geschmissen-hat-/9970702-3.html
(3)http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/saenger-cro-im-gespraech-maedchen-koennen-nicht-rappen-
12967153.html
(4)https://genius.com/Cro-easy-lyrics
(5)https://genius.com/Cro-traum-lyrics
(6)https://genius.com/Cro-bad-chick-lyrics
(7)https://genius.com/Die-orsons-horst-and-monika-lyrics
(8)https://genius.com/albums/Cro/Einmal-um-die-welt-ep
(9)https://genius.com/Cro-no-105-lyrics
Weitere Inspierationen durch:
https://maedchenmannschaft.net/sexismus-als-fliessband-hit-der-rapper-cro/
https://www.zeit.de/2017/38/cro-tru-album-rezension
https://missy-magazine.de/blog/2016/10/26/nicht-die-schlampen-sind-wack-sondern-cro/
https://www.musikexpress.de/reviews/cro-tru/
http://www.rappers.in/forum/showthread.php?907229-tru-von-Cro-Einmal-Geschlechterdebatte-bitte%21

Vortrag: Frauenbewegungen im innertürkischen Vergleich

In der Türkei engagieren sich Frauen mit verschiedenen Hintergründen sowohl in den großen als auch in den kleinen Städten für Geschlechtergerechtigkeit.
Aufgrund ihrer vielfältigen Erfahrungen haben die Aktivist*innen variierende Definitionen wichtiger Begrifflichkeiten.
Deshalb werden zum Beispiel auch die Konzepte von Feminismus, Frauenbewegung und Geschlecht unterschiedlich verstanden.

Das Forschungsprojekt: „Frauenbewegungen im innertürkischen Vergleich“ hat das Ziel einer aktuellen Standortbestimmung der Frauenbewegungen in unterschiedlichen sozio-kulturellen und regionalen Umfeldern der Türkei.
Unter Berücksichtigung der komplexen gesellschaftlichen Strukturen in der Türkei untersucht das Projekt die Vielfalt von Frauenbewegungen und geschlechterpolitischen Positionen.
Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, ob und inwieweit die Frauenbewegungen trotz ihrer Unterschiede zusammenarbeiten und wenn ja, welche gemeinsamen, übergeordneten Ziele sie verfolgen. Darüber hinaus fragt die Studie auch nach Vernetzung von Frauenbewegungen über nationale, regionale und lokale Grenzen hinweg.

Asli Polatdemir und Münevver Azizoglu-Bazan stellen die Forschungsergebnisse der Studie „Frauenbewegungen im innertürkischen Vergleich“ vor

Datum: 17.05.2018
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Universität Bielefeld, Raum U2-200

Veranstalter*innen:

FEM*REF Bielefeld & JXK Bielefeld

Feministische Filmtage im Mai

Bei den feminitischen Filmtagen wollen wir gemeinsam mit euch verschiedene Filme schauen und diese im Anschluss, mit allen die Lust haben, besprechen. Von Dokus, Schnulzen, Dramen bis hin zu Trash-Filmen ist alles dabei. Bei der jetzigen Filmreihe geht es um Themen wie: Frauenbewegung, Lesbische Liebe, Black-Feminism und vieles mehr.

Wir nehmen kein Eintritt!
Getränke gibt es gegen Spende.

Wir freuen uns auf euch!

Los geht’s jedesmal um 19 Uhr im Filmhaus Bielefeld (August-Bebel Straße 94)

15.05.2018 Barash
Israel 2015 – 85 Min – Hebräisch mit deutschen Untertitel – FIlm von Michal Vinik
Die 17-jährige Naama Barash lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Tel Aviv. Eines Tages taucht Dana in der Schule auf: blond, wunderschön und wilder als alle anderen. Sie zeigt Naama, wie Mädchen sich küssen, und nimmt sie mit zu den verbotenen Partys. Naama rasiert sich für ihren Schwarm sogar die Haare ab. Doch Dana ist kein Mädchen, das sich nur an Eine bindet. Währenddessen ist Naamas Schwester Liora von der Basis verschwunden, auf der sie gerade ihren Militärdienst leistet. Und es gibt Gerüchte, Liora sei mit einem Araber zusammen. Wen und wie die Barash-Schwestern lieben, stellt den Zusammenhalt innerhalb ihrer Familie auf eine harte Probe. Michal Vinik erzählt in ihrem sinnlichen Regiedebüt von erster Liebe, Liebeskummer und der Suche nach dem eigenen Ich – und stellt die Frage, wie frei man als junge Frau im heutigen Israel leben kann. Für sein vielschichtiges Drehbuch und seine hinreißenden Nachwuchsdarstellerinnen wurde BARASH auf dem Internationalen Filmfestival Haifa mit gleich drei Preisen ausgezeichnet.

23.05.2018 Audre Lorde – Die Berliner Jahre 1984 – 1992
Deutschland 2011 – 79 Min – Englisch mit deutschen Untertiteln – Film von Dagmar Schulz
Auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod ist der Einfluss der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde auf die afroamerikanischen, feministischen und queeren Bewegungen außerordentlich lebendig. Ein wenig beachtetes Kapitel sind dabei ihre Berliner Jahre von 1984 bis 1992, in denen Lorde afro-deutschen Frauen zu mehr Selbstbewusstsein verhalf und die sozialen Veränderungen in der Stadt kommentierte, die von Mauerfall und Wiedervereinigung geprägt waren. Zum ersten Mal erlauben persönliche Video- und Audioaufzeichnungen von Dagmar Schultz einen tiefen Blick in das Leben der privaten Audre Lorde, lassen aber auch Mitstreiter, Studierende und Freunde zu Wort kommen. Das außergewöhnliche Porträt wurde im Panorama der Berlinale 2012 uraufgeführt.

31.05.2018 Die Misandristinnen
Deutschland 2017 – 91 Min – Englisch mit deutschen Untertiteln – FIlm von Bruce Labruce
Irgendwo in Ger(wo)many. Die Terroristinnen-Zelle „Female Liberation Army“ (FLA) bereitet den Umsturz des Patriarchats und die Installation einer neuen weiblichen Weltordnung vor. Dazu hat ihre Anführerin Big Mother eine Gruppe von acht schwer erziehbaren Mädchen um sich gesammelt, die sie gemeinsam mit ihren Kameradinnen auf einem abgelegenen Landgut ausbildet.
Nach außen hin ist das Anwesen als katholische Internatsschule getarnt. Um die Revolution zu finanzieren und die eigene Ideologie zu verbreiten, drehen die Frauen feministische Pornographie.
Doch als eines der Mädchen einen verletzten linksradikalen Soldaten im Wald entdeckt und heimlich in den Keller des Anwesens bringt, um ihn gesund zu pflegen, droht die strikte Hausordnung aus den Fugen zu geraten

Bei Fragen: flrefer@uni-bielefeld.de